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Wahnsinnspauschalreise -Teil I

…oder auch „Die Reise in den pauschalen Wahnsinn!“

Unsere 1. Reise zu Viert! Bedarf es mehr der Worte?

Mit schnell gepackten Koffern machen wir uns auf ins Familienglück…Wir sind jetzt reicher: an Erfahrungen, Glücksmomenten, lieben Bekannten, uns wahrscheinlich hassenden Mitreisenden, peinlichen und witzigen Geschichten (die ich ohne zu zögern potentiellen Schwiegerkinder erzählen werde…)!

Eine Reise zu Viert! 🙂

Teil 1: Auf nach Mallorca

Wir machen unseren 1. Familienurlaub zu Viert!

Nach Familienerweiterung, 3 Monate Wochenendbeziehung und Hauruckumzug flüchten wir so richtig spontan –jaha, ganz spontan, zwischen Entscheidung und Abflug liegen 4 Tage- aus dem wechselhaften Sommer Deutschlands in die beständige Sonne Spaniens. Wie kann es für eine spanisch-deutsche Familie anders sein, ab nach Mallorca.

Aber nicht in irgendein beliebiges Hotel am Ballermann… Hallo? Wir sind jetzt Eltern und außerdem ist das nicht so unsers…Wo denkt ihr hin!!! Wir fahren ins kinderfreundliche Familienhotel mit abenteuerlichem Piratenpool und Miniclub für die Kleinen und Fitness- und Spa-Angebot für die Großen. Jupp, so richtig schön spießig, aber muss halt auch mal sein!!!

Bereits vor dem Abflug habe ich mir mein Sport- und Wellnessprogramm kinder- und ehemanngerecht zusammengestellt und schwinge meine noch schwangerschaftsgeschundenen Hüften bereits in Gedanken zu heißen Sambarhythmen… Man darf ja träumen! Oder sollte ich sagen, Mama darf ja träumen???

Zwischen letzten Besorgungen (Sonnencreme und 3.769 weiteren dringend benötigten Dingen-schließlich fahren wir eine ganze Woche mit 2 Kindern unter 2 Jahren in die Sonne), letzte Waschmaschinenrunden und Koffer packen, wächst die Vorfreude ins Unermessliche… endlich mal nur wir vier und das Ganze auch noch in der Sonne!!!

Das wir spontan können, haben wir ja bereits bewiesen, aber wir können auch abenteuerlustig! Die Entscheidung fällt! Unsere Klitzekleine wird nicht im Kinderwagen, sondern im Tragetuch reisen! Wer braucht schon einen Kinderwagen für 6 Tage Badeurlaub??? Wir nicht, wir sind ja abenteuerlustig! Also doch nicht ganz soooo spießig!

Das Abenteuer beginnt Samstag für mich um 5:30 Uhr- also nichts sonderlich ungewöhnliches. Die letzten lebensnotwendigen Babyutensilien werden im Koffer verstaut, der Rucksack wird mit tonnenweise Proviant (wir könnten ja in diverse Notsituationen, in denen es niergendwo einen Laden gibt, geraten- wer weiss das schon!), Windeln (so kleine Wesen sind da ja eher unberechenbar – unsere Kleine hat uns bereits bewiesen, dass die Luftveränderung im Flugzeug durchaus zu explosiven Darmveränderungen führen kann…), also auch Wechselklamotten, Spielzeug, und und und bestückt. Dann werden die Kinder geschnappt, ich setzte meinen Sonnenhut auf (das gute Teil würde im Koffer nur zerdrückt werden) und ab ins Taxi.

Next Stop Bahnhof!

Am Bahnhof gibt’s erstmal ein schnelles und auch nicht ganz elternratgeberfreundliches Frühstück und anschließend hetzen wir doch ein kleines bißchen unter Zeitdruck zum Gleis! Mein Spanier eilt mit Rucksack auf dem Rücken, mittlerweile meinen Strohhut auf dem Kopf und unsere 2 Koffer rechts und links zielstrebend voran, ich ebenfalls mit Rucksack auf dem Rücken, Klitzekleiner vor der Brust und Kleiner an der Hand hechel hinterher… ein Bild für die Götter! Ich kann nur hoffen, dass diese den Zug nicht ohne uns abfahren lassen…

Gerade noch rechtzeitig im Zug abgekommen, schmeißen wir uns auf unsere Sitze und der Spanier und ich klatschen uns siegessicher ab…so ne Anreise nach Mallorca mit 2 Minis? Für uns ein Klacks! Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht hinbekommen!

Keine 2 Sekunden später stille ich die Klitzekleine und zeige der Kleinen, die unbedingt bei MAAA-MAAA sitzen wollte, jeden Baum und jede noch so winzige Hütte, die an uns vorbeirauscht, damit sie auf ihrem kleinen Hintern sitzen bleibt. Der Spanier sitzt allein in seiner Reihe und ist gut raus! Naja, wenigstens trägt er noch meinen Strohhut! Bald liege ich in der Sonne, mich bringt hier nichts aus der Ruhe!

Nach einem Umstieg kommen wir fast 2 Stunden später am Flughafen an! Die Klitzekleine schläft an mir, die Kleine entdeckt zu meinem Schrecken das Kinderparadies und der Spanier stellt sich in die Schlange zum Koffer-einchecken.Als er an der Reihe ist, stehen wir vor unserer ersten wirklichen Herausforderung: Wir müssen die Kleine aus dem Kinderparadies zum Schalter bekommen, damit ihr Fotoabgleich gemacht werden kann…als ob jemand freiwillig, falsche fast 2-jährige Kleinkinder mitnehmen würde, die eigenen sind ja meistens schon ein Spaß für sich!!!

Den Strand vor Augen bleibe ich entspannt und trage mein meckerndes Kind, nach 10-minütiger Schreiattacke, vorbei an diesen Menschen, die so tun, als ob sie noch nie ein Kind haben schreien hören… Erste Herausforderung gemeistert!!! Und hey, die Dame vom Bodenpersonal hat ihren Abgleich… Obwohl ich mich frage, wie sie das engelähnliche Kind aus dem Reisepass mit meiner schmollenden und mittlerweile den überdimensionalen Sonnenhut tragenden Tochter überein bringen kann? Scheint ein Profi zu sein!

Gemütlich gehen wir nun zum Security-Check…Den passieren wir-oh Wunder- ohne besondere Auffälligkeiten…nur eins irritiert mich etwas! Ich dreh mich um, um meinem Spanier, etwas zuzurufen und bemerke dabei, wie der Herr hinter mir, ein Foto macht…von mir! Es scheint ihm zu gefallen, wie ich ohne Schuhe, dafür aber mit Sonnenhut (den hat mir meine Tochter wieder auf den Kopf gesetzt), meine Klitzekleine im Tuch, die Kleine auf dem Security-Tisch stehend mit der einen Hand festhalte, während ich mit der anderen nach dem Quentschi angele, das der Sicherheitsbeamte gerne sehen möchte… Das Foto hätte ich zu gerne!

Dann stehen wir auch schon vorm Duty Free Shop! Geschafft! Jetzt kommt nur noch der kurze Flug nach Palma…jaja der kurze Flug!

 

Wahnsinnspauschalreise Teil 2

Wahnsinnspauschalreise Teil 3

Wahnsinnspauschalreise Teil 4

10 Kommentare zu „Wahnsinnspauschalreise -Teil I

  1. Deine Anmerkungen zu diversen familienbezogenen Themen gefallen mir sehr gut. Ab und zu mußte ich schmunzeln weil ich an meine eigenen Kinder in besagten Situationen denken mußte.

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    1. Hallo ingrid_w59, vielen Dank für Deinen netten Kommentar! Ja, ich denke, in manchen Situationen kann sich jeder, der Kinder hat, wiederfinden 🙂 Auf manche Situationen kann man auch nur mit einem Schmunzeln reagieren! Warte ab, bis du den 2. Teil nächste Woche zu lesen bekommst! 🙂

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