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11 Tipps für Mamas in Leipzig

Oder: Leipzig mit Mini

Leipzig ist eine wunderbare und vor allem kinderfreundliche Stadt. Hier gibt es täglich neue Orte und Events auch für die Minis zu entdecken. Als ich neu in die Stadt kam, habe ich sie als Schwangere, mit Baby und später mit Kleinkind nach interessanten Beschäftigungen durchforstet! Hier könnt Ihr einige meiner Tipps für Orte und Organisatorisches mit Kind nachlesen. 

Vor 2 Jahren wurde Leipzig zu meiner neuen Heimat. Es gab nur einen Menschen in dieser für mich fremden Stadt, den ich kannte und das war mein Freund – mein Spanier (mittlerweile ist er mein Mann). Leipzig sollte nicht nur für mich, sondern auch für unsere schon bald neue, kleine Familie das neue Zuhause sein.

Am Anfang viel es mir sehr schwer, Leipzig zu würdigen… natürlich vermisste ich in dieser besonderen Phase meines Lebens meine Freunde und Familie, die Wohnung sah noch nicht ansatzweise so aus, wie ich sie mir für unser Baby vorstellte (ich sag nur „Nestbautrieb“ –den gibt’s wirklich), dann war es unanständig heiß (normalerweise macht mir das nichts, aber mit 12 kg mehr auf den Rippen, habe ich die Hitze auch ganz anders wahrgenommen) und ich hatte sehr viel Zeit, die ich anfangs oft allein verbrachte.

Also tat ich das, was ich in solchen Situationen immer versuche, das Beste aus dem zu machen, was das Leben mir bietet.

…und somit fing ich an, Leipzig zuerkunden…

Das habe ich auch noch die nächsten 2 Jahre gemacht und bin auch heute noch nicht fertig damit!

Erst hochschwanger und allein bzw. am Abend und Wochenende mit meinem Spanier, irgendwann mit meiner Kleinen, die wurde immer größer und anspruchsvoller und schließlich wurde aus der einen Kleinen im Frühjahr die Kleine & die Klitzekleine. In dieser Zeit habe ich einige tolle Orte gesehen, Tricks gelernt, kinderfreundliche Restaurants gefunden,… Vieles habe ich alleine erkundschaftet, aber noch mehr habe ich durch hilfreiche Tipps anderer Eltern erfahren.

…und schwupps war die Idee für diesen Blogeintrag geboren!

Meine Familie zieht weiter, in die nächste Stadt, die wir gemeinsam zu Viert erkundschaften und erforschen werden. Ich möchte Leipzig aber nicht sang- und klanglos verlassen. Aus dem Grund möchte ich für alle neuen Mamas, die in diese wunderbare Stadt ziehen oder bereits hier wohnen, als „Danke Schön“ für die tolle Zeit in Leipzig eine Reihe bemerkenswerten Orte, Plätze, Tipps hinterlassen, die mir das Leben hier versüßt haben. Denn ich weiss aus Erfahrung, manchmal ist es schön, eine Anlaufstelle zu haben! Falls Ihr weitere Tipps und Ideen habt, könnte Ihr die gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Los geht’s!

Hier meine Tipps und Ideen für ein Leipzig mit Mini:

1. Mit der BabyCard könnt Ihr im 1. Lebensjahr Eures Minis kostenlos mit dem Mini die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ihr bekommt sie bei den Leipziger Verkehrsbetrieben (LLV), wenn Ihr in Leipzig gemeldet seit und die Geburtsurkunde Eures Kindes vorweist.

2. Bei der Anmeldung Eures Minis bzw. wenn Ihr in das Familienbüro geht, erhaltet Ihr einen Wickelstadtplan, auf dem alle Wickel- und Stillräume in der Innenstadt gekennzeichnet sind… ich sag Euch, da kann so manche Notsituation erhobenen Hauptes umschifft werden!

3. In Leipzig gibt es ein sehr großes Kursangebot für Mamas mit Babys… es reicht von Babymassage, PEKiP und hört noch lange nicht beim Babyschwimmen auf! Hier kann ich wärmstens den Babyschwimmkurs im Westbad empfehlen (es gibt genug Platz zum Umziehen und Wickeln, für die Babys ist es schön warm, die Mamas kommen allerdings ordentlich ins Schwitzen!). Wichtig ist nur, dass Ihr euch rechtzeitig anmeldet, dass kann bis zu 2 Monate vorher heissen! Also rechtzeitig informieren!

4. Wenn Ihr Lust auf ein schönes Frühstück habt, aber keine Lust, die Minis die ganze Zeit im Arm zu halten (obwohl die meisten Eltern das einhändige Essen meistens perfekt beherrschen), dann reserviert einen Tisch in der „Liegeecke“ beim „Sol y Mar“. Hier könnt ihr schön auf dem orientalischen Matratzen sitzen, liegen, hocken und Eure Minis mit Euch! Das ist aber ehrlich gesagt nur so lange lustig, bis die Minis anfangen zu krabbeln, dann wollen sie nämlich den Tisch und die Leckereien darauf erkundschaften und da wird es schon mal anstrengend J

Auch hier ist die rechtzeitige Reservierung wichtig, da die Plätze insbesondere bei kalten, regnerischen Wetter schnell weg sind.

5. Kommen die Kleinen aus dem Liegealter raus und wollen sich mehr bewegen, gibt es im „Alex“, in der „Galopprennbahn“ und in der „Milchbar“ auch schöne Spielecken (es gibt bestimmt noch mehr Cafés mit Spielecken, aber diese hier sind von mir ausgekundschaftet und als gut befunden! Achtung: meine persönliche Meinung J ) Auch hier gilt, rechtzeitig reservieren (am besten in der „Kinderecke“)!!

Was ich betreffend der Gastronomie festgestellt habe, ist, dass die meisten Cafés und Restaurants Wickeltische haben und generell auch ziemlich kinderfreundlich sind. Dazu muss ich fairerweise aber erwähnen, dass ich nicht in „schickimicki“ Restaurants unterwegs war…

So, das Kind wird mobilier…die Wohnung wird immer enger… wohin?

6. Bei gutem Wetter ist der Clara Zetkin Park eine tolle Möglichkeit. Dort gibt es sowohl kleine, als auch große Spielplätze und auch welche, die für Kinder ab 3 Jahren nicht mehr so interessant sind, wo es also nicht sooo heiß her geht und man die Kleinen auch mal allein machen lassen kann. Zu dem kann man auf der Wiese vor dem Musikpavillon hervorragend andere Eltern treffen oder kennenlernen. Bei guten Wetter ist es dort schnell voll, da die kulinarische Verpflegung vom Musikpavillon auch nicht weit ist und es am Wochenende sogar öfter mal musikalisch untermalt wird.Falls die Kinder noch nicht mobil sind, kann man im Clara Zetkin Park natürlich auch wunderbar Runden mit dem Kinderwagen drehen und schnattern oder beobachten!

7. An den Clara Zetkin Park grenzt der Johannapark. Hier gibt es einen großen Teich mit vielen Enten und manchmal auch Schwänen, die man beobachten und füttern kann. Hier haben wir so manchen Nachmittag verbracht. Nicht nur das „Klettern“ über die steilen Brücken, sondern auch der Spielplatz dort ist spannend (und der Spielplatz ist schön schattig gelegen!). Hier sollte allerdings an eigene Verpflegung gedacht werden, da höchstens mal das Eismobil vorbeikommt.

8. Gerne empfehle ich auch den Wildpark. Hier gibt es Rehe, Wildschweine, Elche,… und viele andere Wildtiere zu sehen. Er ist kostenfrei und man kann lange Spaziergänge machen. Enden können diese bei der Verpflegungshütte, an der auch ein toller Spielplatz zu finden ist. Der Wildpark ist etwas außerhalb gelegen, aber gut mit Auto oder etwas längeren Spaziergang zu erreichen. Oder man nutzt einfach die Babycard J

9. Ein wunderbarer Ort, in dem man sich Stunden, wenn nicht sogar Tage aufhalten kann, ist der Leipziger Zoo. Bekannt durch seine eigene Fernsehserie, bietet er viel Spannendes… Natürlich sind an erster Stelle die Tiere zu nennen. Die können im Streichelzoo, wie der Name schon sagt, gestreichelt werden oder beim Baden und Füttern beobachtet. Aber auch die tollen Spielplätze sind nicht zu verachten. Das wunderbare am Zoo ist, dass man auch bei schlechtem Wetter dort einiges erleben kann ohne nass zu werden. Ich empfehle jedem eine Jahreskarte, da man bestimmt öfter als 5 Mal dort ist, und dann hat sich diese bereits gelohnt. Kinder bis 6 Jahre dürfen den Zoo kostenfrei erleben.

10. Ebenfalls bei schlechtem Wetter ist das Kawi-Kids, ein Indoor Spielplatz, ein Highlight. Hier kann nach Lust und Laune gerutscht, im Bällebad gebadet und gehopst werden. Es werden verschiedene Mutter-Kind-Kurse angeboten und jeden letzten Sonntag im Monat gibt es einen Kinderflohmarkt. Wenn man den Minis bei schlechten Wetter mal was anderes als das heimische Wohnzimmer anbieten will, seid ihr dort richtig!

11. Apropos Kinderflohmarkt… davon gibt es einige in Leipzig! Einer bei dem ihr alles bekommt, von Kinderwagen, über Stühlchen bis natürlich Spielzeug ist der „Hosenscheißer“-Flohmarkt im Kohlrabizirkus. Zwei Mal im Jahr (Frühjahr und Herbst) kann man sich da mit dem wichtigen und unwichtigen Dingen, die ein Kind so braucht, eindecken!

Fürs Erste waren das meine Tipps für Euch!

Und jetzt macht Euch auf, es gibt noch so viel mehr zu entdecken!

Viel Spaß dabei!

4 Kommentare zu „11 Tipps für Mamas in Leipzig

  1. Schöne Ideen und gute Anregunge . Ich persönlich liebe es zu frühstücken und das am allerliebsten ganz in Ruhe und mit Genus, mit zwei Kindern ein schwieriges Unterfangen. Wie bereits von Dir liebe Lia erwähnt, die Zoojahreskarte. Wer diese hat, steht kurz vor einem echt leckeren Frühstück. In der Kiwara Lodge gibt es ein super leckeres Frühstück inkl. allen Kaffee und Teesorten sowie einem frisch gepressten Saft (Orange oder Tropical, manchmal auch etwas mit Buttermilch) für schlappe 14.50 Euro. Das schöne, die Kleinen zahlen erst ab 1.10 m und es gibt tolle Blicke auf Giraffen, Zebras und Thomsen Gazellen 😉 ihr merkt, wir sind oft im Zoo. Hier kommen Mama und Papa definitiv zu einem ruhigen, leckeren und entspannten Frühstück. Lasst es Euch auch schmecken!

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